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Outdoortipps

Warnsignale des Körper's

 

Liebe Community,

 

die wichtigsten und ernstzunehmendsten Signale sind die des Körpers. Sollte euch während einer Tour, oder auch im Alltag auffallen das sich Euer Körper durch eine Fehlfunktion bemerkbar macht - sucht einen Arzt auf.

Bei kleinen Dingen kann Meditation dabei helfen, mögliche Probleme im Körper ausfindig zu machen. Bei anderen Dingen hilft nur ein Arzt. Seit weder zu eitel, noch zu pflichtbewusst um einen Arzt aufzusuchen.

Das Wichtigste im Leben ist die Gesundheit und mit dieser darf man NICHT spielen. Kleine Krankheiten können gravierende Auswirkungen haben, wenn man sie nicht behandelt und auskuriert werden.

Des Weiteren informiert Familie und Freunde über Euren Aufenthaltsort und Route. Hinterlegt Karten mit Makierungen.

Bitte spielt um KEINEN Preis damit.

 

EXP out.

Gewitter im Feld

 

Liebe Leser,

solltet ihr mal in die unglückliche Situation kommen auf einer Tour in ein starkes Gewitter zu kommen und befindet Euch mitten im freien Feld, kniet Euch hin und nimmt auf dem Boden eine möglichst kleine Fläche ein. Das bedeutet die Füße zusammen, damit der Strom nur einen Eingangspunkt, aber keinen Ausgangspunkt hat, denn dann ist die Wahrscheinlichkeit das dieser Euch durchfließt sehr gering.
Die Schuhe isolieren ähnlich wie beim Auto vor Erdung.

Bekanntermaßen sucht sich der Strom immer den geringesten Widerstand und den höchsten Punkt. Stehend im Feld ist ein Mensch der perfekte Blitzleiter. Meidet dies. Geht in eine Senke und nutzt die Gewitterschutzposition, während Ihr alle Messer weit von Euch wegschmeißt, denn diese ziehen sowas an. Also nicht die Messer, sondern das Metall ;)
Nicht Wegrennen, denn das schafft den perfekten Punkt, da ihr einen weit auseinander gestellten Ein- und Ausgangspunkt habt.

In einer Senke sucht Euch einen Punkt, an dem kein hoher Punkt in direkter Umgebung steht, denn im Falle eines Einschlages, seit ihr vielleicht zu Nahe am Potentialtrichter und erleidet eine "Schrittspannung".

Die Entfernung zum Gewitter könnt Ihr leicht Messen. Zwischen Blitz und Donner vergeht eine gewisse Zeit in Sekunden, dies ergibt sich daraus das die Lichtgeschwindigkeit (Blitz) um ein vielfaches höher ist, als die Schallgeschwindigkeit (Donner). Liegt diese über 10 Sekunden, ist das Gewitter relativ weit weg.
Die Anzahl in Sekunden kann man durch 3 teilen und erhält den ungefähren Abstand in Kilometern.

EXP out.

Wildes Zelten

 

Liebe Outdoorer,

dass Wildzelten in Deutschland ist schwierig zu erläutern.
Es ist gewissermaßen eine graue Zone. Es ist nicht explizit verboten, aber auch nicht erlaubt.
Fest steht, dass man nicht in Naturschutzzonen übernachten darf, denn das kann teuer werden. Genauso wenig an Stellen, die dies explizit verbieten - aber das sollte ja klar sein. Grundstücke sind auch tabu.

Wichtig ist, dass es keine Straftat, sondern lediglich eine Ordnungswidrigkeit ist. D.h. es kommen maximal 40 Euro auf Euch zu. Zur Ausweisvorzeige ist nur die Polizei oder der Förster befugt. Von beiden könnt ihr den Dienstausweis verlangen. Dennoch bleibt es natürlich ratsam freundlich und nett zu bleiben, denn solange ihr nicht's falsch macht, wird Euch keiner deswegen anschwärzen.

Aus eigener Erfahrung ist es ratsam nie zu früh das Zelt aufzuschlagen und mit vorbei wandernden Gleichgesinnten ein nettes Gespräch anzufangen. So bekommt ihr "einheimische" Tipps und man erkennt, dass Ihr einfach nur Naturliebhaber und keine Müll hinterlassenden Streuner seit.

Genauso wichtig ist, dass ihr nie länger als eine Nacht an einem Ort bleibt. Denn sonst wird es zur Straftat und fällt unter Landstreicherei bzw. könnte zum Landfriedensbruch werden und auch das kann teuer und unangenehm werden...

Knickt keine lebendige Sträucher und verlasst den Ort im Interesse der Gemeinschaft so wie Ihr ihn vorgefunden habt.

Navigation

 

Liebe Outdoorer,

heute möchte ich mich einmal kurz mit der Navigation mit und ohne besondere Hilfsmittel auseinandersetzen.
Vermutlich hat jeder schon einmal davon gehört: Moos wächst nur gen Norden. Leider muss ich diesen weitverbreiteten Irrtum geradebiegen. Moos wächst an feuchten Stellen, die sich meist im Schatten befinden und dieses wiederrum ist leider nicht geographisch gebunden. ;)

Wo ist denn eigentlich der Norden?
Eine gute Möglichkeit die Himmelsrichtung zu bestimmen ist eine analoge Uhr. Man richtet den Stundenzeiger in Richtung der Sonne und denkt sich eine Linie vom Mittelpunkt des Ziffernblattes zur 12. Auf der Hälfte dieser Strecke ist Süden.

Entgegen aller sonstigen Aussagen: Man braucht dazu keine analoge Uhr - Dies geht auch mit einer digitalen - Man braucht nur ein wenig mehr Vorstellungskraft...


Wo bin ich?
Ansonsten sollte man sich immer markante Punkte suchen. Dazu gehören Häuser, Schienen, Flüsse - also quasi alles, von dem man ausgehen kann, dass es nicht in 2 Wochen weg ist.
Sobald man 2 oder mehr Punkte gefunden hat, kann man auf einer Karte seinen Standort bestimmen, indem man von der Blickposition von allen markanten Punkten eine gerade Linie zu seiner Blickrichtung zieht: Dort wo sie sich kreuzen, ergibt sich der ungefähre Standort. Umso mehr Punkte, umso genauer das Ergebnis - das sollte klar sein.

Im Übrigen macht das ein GPS Gerät nichts anderes, es nutzt dafür allerdings Satelliten.
Und aufgrund dessen ist es wesentlich komplexer, da die Entfernungen zu den einzelnen Satelliten berechnet werden, die sich durch den Winkel und Ihrer Umlaufbahn befinden - also nichts, was man mit dem Taschenrechner mal eben ersetzen könnte... ;)

Helfen können auch Ortsschilder, sofern man den Kontakt mit der Bevölkerung sucht.

Wie viel Uhr ist es?
Die Uhrzeit einzuschätzen ist ein relativ schwieriges Unterfangen, welches von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird: Zum einen von der Jahreszeit, der Witterung und außerdem vom Standort. Im Winter bei starker Bewölkung schwieriger als bei Sonnenschein im Sommer.
Dennoch kann man es einigermaßen einordnen und lernt die verschiedenen Phasen in der Natur kennen, was einen mit ein bisschen Erfahrung und Interesse auf +- 2 Stunden bringt. Hilfreich sind Tau/Luftfeuchtigkeit/Helligkeit/Umgebungsgeräusche/Temperatur.

Fazit:
Sofern möglich sollte man aber immer eine topografische Karte und ein Handnavigationsgerät mit sich führen! Dieses erleichtert und verschnellert die Wegfindung und spart Frust und hilft im Notfall. Ein guter Kompass muss auch nicht fehlen.
Zur Einnordung einfach den Kompass mit der Längstseite auf die Karte und an einer Gitterline parallel anlegen und dann die gesamte Karte samt Kompass drehen, bis dieser gen Norden zeigt.

EXP out.

Feuer an öffentlichen Grillplätzen...

 

Liebe Outdoorer,

ich möchte mich nun einmal dem o.g. leidigen Thema widmen und Euch die Vorbereitung zu einem schönen Abend erleichtern.
Zunächst muss jedes Feuer, dass nicht auf dem eigenen Grundstück nur zum grillen genutzt wird, angemeldet werden. Manche Gemeinden schließen aber Kochfeuer von der Anmeldung aus.

Über die genaue Anlaufstelle habe ich verschiedene Äußerungen gehört. Von der Gemeinde über die Feuerwehr bis hin zum Ordnungsamt. Letzteres ist der richtige Bezugspunkt. Dieses informiert dann die Feuerwehr und Eure Unternehmung ist abgesichert, denn wenn die Feuerwehr ausrückt wird es teuer...

In der Regel hat jede Gemeinde ein Ordnungsamt, dass ihr über die Onlinepräsenz kontaktieren könnt. Alternativ sucht man die Nummer im Telefonbuch raus. Bezüglich Ablauf kann es sich allerdings von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden. Aber normalerweise sind es sehr nette und kompetente Antworten.

Anmerkung von meiner Seite: 
Achtet im Interesse der Gemeinschaft bitte immer darauf, dass ihr ein befestigtes Loch ausgegraben habt, was ihr mit (trockenen!) Steinen absichert.
Wasser sollte immer in der Nähe und die Flamme nie zu groß sein.
Bleibt von tockenen Büschen und Bäumen weg und lasst nie die Feuerstelle alleine.

Passt die Feuerart Eurer Anwendung an. Ein Kochfeuer muss nicht groß und ein Wärmfeuer nicht breit sein.
Zu den verschiedenen Feuerarten wird in den nächsten Tagen ein ausführlicher Post kommen.

Wenn ihr Euch dazu entscheidet das Feuer zu löschen, achtet selbstredend darauf das sich kein Feuerholz nachträglich entzünden kann und die Glut wirklich nicht mehr glimmt.

EXP out.

Gaskocher

Ob Benzin oder Gas? Gas ist einfach und aufgrund der sauberen Verbrennung viel, viel angenehmer.
Die Versorgung mit Benzin ist vielleicht ein wenig leichter gegeben, da die Kartuschen u.U. andere Schraubsysteme aufweisen, aber mitten im Nirgendwo findet man trotzdem keine Tankstelle... und will man ja sein.
Ein wenig mehr Gewicht kann man sich mit Sicherheit an sinnvolleren Stellen einsparen, als am Kochsystem, denn der Outdoorer weiß:

  1. abgekochtes Wasser
  2. warmer Tee
  3. warme Mahlzeit
  4. Wärmequelle

sind mit das Wichtigste bei einer erfolgreichen EXPedition.

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